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Historie

Die Internationale Vereinigung der Lions Clubs geht zurück auf eine Idee von Melvin Jones​, einem Geschäftsmann aus Chicago. Business-Clubs sollten ihren Horizont über rein geschäftliche Belange hinaus erweitern und sich für ein besseres kommunales Zusammenleben und eine sozialere Welt einsetzen. Am 7. Juni 1917 fand in Chicago das Gründungstreffen des ersten Clubs statt.


Im Oktober 1917 fand danach in Dallas der erste nationale Kongress ​statt, bei dem eine Satzung verabschiedet sowie Zusatzbestimmungen, Ziele und ethische Grundsätze festgelegt wurden. Einer der Grundsätze der Anfangsjahre lautete: „Kein Club soll die finanzielle Bereicherung seiner Mitglieder zum Ziel haben.“ Dieses Streben nach gemeinnütziger Arbeit ist bis heute einer der wichtigsten Grundsätze der Vereinigung. Der erste internationale Club wurde 1920 in Kanada gegründet, in den 50er- und 60er-Jahren entstanden dann weltweit mehr und mehr Clubs, insbesondere in Europa, Asien und Afrika.


Der erste deutsche Lions Club wurde 1951 in Düsseldorf gegründet. Derzeit engagieren sich in der Bundesrepublik über 49.000 Mitglieder in über 1.450 Clubs für die Gemeinschaft und für Menschen in Not. Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland eine reine Männersache. Das hat sich geändert und es gibt heute auch viele Damen- und gemischte Clubs.


Neben der Blindenhilfe „Sight First“ engagieren sich die Lions insbesondere für die Jugendförderung, den Umweltschutz, die Arbeit mit Behinderten – speziell Gehörlosen – und leisten auf der ganzen Welt Katastrophenhilfe. Im Jahr 1945 unterstützte Lions Clubs International (LCI) die UNO beim Aufbau der Abteilung für NGOs (Nichtregierungsorganisationen). LCI hat mittlerweile eine große internationale Bedeutung erlangt und ist beratend für die UNO tätig. Inzwischen hat LCI an die 1,4 Million Mitglieder ,die in rund 45.000 Clubs in ca. 200 Ländern und Regionen aktiv sind.